conniederersteSeit 1981 treiben die Panhandle Alks ihr Unwesen. Da kann man sich vorstellen, dass diese Band, im Laufe der Jahre, so einiges erlebt hat. In diesem Bericht geht es halt um die Entstehung und den Werdegang der Alks. Isi , der sich rühmen kann kein einziges Konzert der Panhandle Alks verpasst zu haben, packte sich eine Kiste Bier und einen Stapel alter Fotos und begab sich ein paar Abende auf Zeitreise......

Vorwort 03.06.2010

aaaach...hmmm...neee, es ist irgendwie immer schwierig bei irgendwas irgendwie einen Anfang zu finden. Vor allem wenn Geschehnisse, über die man berichten möchte,schon so ca. dreißig Jahre zurückliegen. Da ich ja nun mal keinen Auftritt und irgendwie Geschehnisse der Alks verpasst habe, liegt es an mir diese 30 Jahre + Vorgeschichte
nieder zu schreiben. In diesen dreißig Jahren der Panhandle Alks ist so viel passiert, Bandmitglieder sind gekommen und gegangen, die Rock´n´Roll Szene ist immer noch nicht untergegangen...ganz im Gegenteil. Wir haben im Laufe der Jahre ( wenn auch immer ein kleines Päuschen entstand) überwiegend super Leute kennengelernt und selbst
nach der letzten Auszeit festgestellt, einige haben uns noch nicht vergessen. Einige aus der ganz alten Zeit hier in Deutschland haben unseren Werdegang so einigermaßen miterlebt, aber für die jüngeren hier nun die Geschichte der:
"Panhandle Alks" oder "Wie man es nicht schafft ein Rockabilly-Star zu werden und keine Millionen zu verdienen"
Grüße Isi

 

....und so begann es........

Mitte / Ende der siebziger beherrschte Glamour-Rock die Musikszene der Jugend. Wir haben abgerockt auf Slade, Sweet, Queen und wie sie alle hießen. (Ich erinnere hier mal an die Bay City Rollers. Wir Jungens haben die Band gehasst! Anstatt die Mädels sich für uns interessieren, haben sie Woody und Konsorten vergöttert!) Alles in allem waren die Bands sowas von Monumental aufgemacht, dass man schon gar keinen Bock mehr hatte überhaupt eine Gitarre in die Hand zu nehmen.
Doch dann geschah das unglaubliche: Es erschienen Bands auf der Bildfläche die mit kleinem Equipment und drei Akkorden die zu diesem Zeitpunkt beherrschende Musikwelt auf den Kopf stellte: Punk! Einfache Riffs, einfache Texte - fertich! Klar gab´s im Rock´n´Roll und Blues der 40er und 50er auch, aber es waren halt die siebziger und eine andere Generation. Also Gitarre vom Schrank runtergeholt, Akkordtabelle gekauft und lernen (meine Mutter hat Zeitweise ´ne Krise bekommen).

 .....ZK........

 

Die ZKaner vor dem Tour- Escord ...fünf Mann, Instrumente (incl.Schalgzeug) und Wasserpistolenschlacht während der Fahrt......Die erste Punk Band die ich dann live gesehen habe war "Male". "och das ist ja einfach!" Also Band gründen. Mit ´nem Schulkameraden haben wir dann die Band "Inhuman" gegründet und uns ständig im Ratinger Hof in der Düsseldorfer Altstadt rumgetrieben. Aus dieser Band wurde dann ZK und in der Besetzung Ingo, Isi, Fabsi und Campi ging es dann ´78 auf die Bühne. Nach mehreren Wechseln gesellte sich noch Kuddel an der Gitarre dazu. Allerdings war bei mir zu dieser Zeit auch schon ein Wechsel zu bemerken. Mir wuchs aus der Stachelfrisur eine Tolle heraus, ich trug seltsame Gewänder wie Drape und Crepes und nervte meine Bandkollegen mit wilden Sun-Rockabillies. Am 21.11.1981 löste sich ZK dann auf. Fabsi ging nach Bremen und gründete das Weser Label und die Mimmis, Campi und Kuddel gründeten die Toten Hosen, und ich war eh schon ein gutes halbes Jahr mit "Tex und die Panhandle Alks" beschäftigt.

...die Panhandle Alks....